2015 | Toskana | Umbrien | Ligurien
Auf dem Weg nach La Vialla war die erste Station bei Stefanos Camping Madonna di Pogi, mit eigenem 800 Jahre alten Badesee und ganz viel Ruhe! Das wir mit unserem „Klappi“ anreisen durften, war nicht ganz gewöhnlich, weil er „eigentlich keine Wohnwagen“ auf seinem Agricampeggio gern sieht. Dennoch fanden wir einen Stellplatz und wurden von Stefano mit Obst, Gemüse und frischen Eiern versorgt (falls es den Hühnern nicht zu warm war:-).

La Vialla
Für viele ist La Vialla der Inbegriff für Leckereien aus der Toscana: Olivenöl, Wein, Käse und sogar Nutella gibt es dort. Ein sehr gepflegtes Anwesen lockt vor allem Fremde an. Einheimische, so Stefano Loew, kaufen dort nicht ein, sondern auf dem Bauernmarkt in Montevarchi.
Siena
Jedes Jahr findet im Juli und August der Palio statt – ein 2 Minuten Pferderennen der Geschlechter der altehrwürdigen Stadt. Wir waren fast dabei – man konnte den Pferdemist noch förmlich riechen. Das Eis bei Nannini dagegen ist bekömmlicher!

Arezzo
La Fiera Antiquaria di Arezzo, auf Deutsch, der Antiquitätenmarkt in Arezzo, ist der berühmteste Antiquitätenmarkt in der Toskana. Er findet jeden ersten Sonntag im Monat sowie dem vorhergehenden Samstag im Zentrum, vom Hauptplatz der Piazza Grande ausgehend, in den Nebenstrassen statt. Wahrhafte Schätze -wie Kronleuchter, irre schöne Möbelstücke- entdecken. Nur leisten kann man sich das nicht jeden Tag! Eher zufällig sind wir dazu gestoßen und haben uns durch die Stadt „tragen“ lassen.

Civitella del Lago | Il Falcone | Montevecchio
Von Civitella aus haben wir ganz schön viel unternommen und genauso viel gesehen. Mitten in Umbrien liegt Civitella del Lago, hoch überm Lago di Carbora. Carlo der Campchef hat uns nach eigenen Worten den besten Platz zugewiesen, der sich allerdings als der beste Platz zwischen Wespen und Fliegen erwies, die sich an den Früchten eines Maulbeerbaums sichtlich ergötzten. Unvergesslich bleiben aber die Glühwürmchen, die bei Dunkelheit die Nacht zum Tage machten (zumindest für sich selbst :-) ).
Der Ort selbst ist überschaulich in seiner Größe und beschaulich in seiner Bauweise und herrlich mit seiner Lage hoch überm Lago di Carbora. Im Restaurant Trippini, gut 10 Minuten zu Fuß vom Camping entfernt, mitten im Ort, sitzt man gemütlich und speist fein :-)

Orvieto
Orivieto ist vollständig auf einem Tuffsteinfelssen erbaut, das ist lange her und es ist fast unglaublich, dass die Stadt noch steht! Warum? Als wir am Stadtrand entlang spazierten und an dem weichen Fels kratzten, bröckelte er sogleich ab. Vor Jahren wurden Sanierungsmaßnahmen eingeleitet, um die Stadt zu stützen. Viele Keller und Gänge wurden in den Fels gegraben, so dass das Fundament allmählich zu zerbrechen schien.
So sieht einer der vielen Brunnen in Orvieto (von oben) aus.
Zur Geschichte: Es wird vermutet, dass Orvieto (Urbs Vetus = alte Stadt) der mittelalterliche Name und Standort der etruskischen Stadt Velzna (römisch Volsinii) ist, einer der zwölf Bundeshauptstädte des etruskischen Reiches. Dies ist jedoch nicht gesichert. Velzna wurde nach einem Sklavenaufstand 264 v. Chr. durch Marcus Fulvius Flaccus erobert. Die Römer zwangen die Überlebenden, sich in einer weniger zu befestigenden Lage in Volsinii Novi am Bolsenasee anzusiedeln, dem heutigen Bolsena. Orvieto war zeitweise Residenz der Päpste des Mittelalters. Clemens VII. musste hierher 1527 fliehen, nachdem Rom im Sacco di Roma geplündert worden war.
Und jetzt einfach nur durch die Bilder inspieren lassen!

Assisi
Ganz in der Nähe von Perugia liegt Assisi. Das war nicht der Wohnort von Franz und Sissi, vielmehr hat der Hl. Franziskus dort gewirkt und die Legende sagt, er habe sich mit Tieren unterhalten können. Allerorten in Assisi ist dies auf Bildern, Fresken, Fähnchen, Gläsern und Krügen zu sehen.

Montefalco
Auf einem Hügel oberhalb der Flüsse Topino und Clitunno in 431 Meter Seehöhe gelegen, bietet sich von diesem „Balkon Umbriens“ ein weiter Blick über die Ebene nach Perugia und Assisi, Foligno und Spello, Trevi und Spoleto.
Den Namen Falkenberg erhielt der Ort, welcher zuvor Coccorone hieß, in der Mitte des 13. Jahrhunderts, wahrscheinlich zu Ehren von Kaiser Friedrich II., der hier oft zur Falkenjagd weilte. Noch heute ziert der Falke das Stadtwappen und eines der Stadttore. [Quelle: Wikipedia]

Todi
Aus archäologischen Funden und Münzen, die die Stadt im 4. und 3. Jahrhundert v. Chr. prägte, ist zu entnehmen, dass Todi als umbrische Siedlung Tutere zwischen dem 8. und dem 7. Jahrhundert v. Chr. gegründet wurde, am Rande des etruskischen Gebiets.[4] 217 v. Chr. gelangte es endgültig unter römische Herrschaft. Der Name wurde in Tuder geändert. Nach dem Bundesgenossenkrieg gehörte die Stadt ab 89 v. Chr. als Municipium zur römischen Tribus Clustumina, seit Augustus in der 6. Region Italiens. [Quelle: Wikipedia].
Wie wir Todi gesehen und erlebt haben, zeigen die folgenden Bilder.

Perugia
Perugia wurde ursprünglich von den Etruskern auf einem markanten Hügel (493 m) über der Ebene gegründet, ihr antiker Name ist Perusia. Sie gehörte zu den zwölf mächtigsten etruskischen Städten und zum Zwölfstädtebund. Die antike Stadt Arna ist heute ein östlicher Ortsteil. …mehr… [Quelle: Wikipedia].
Da wir ja scheinbar irgendwie alle von den Etruskern abstammen, wollten wir einfach mal diesen „markanten Hügel“ auf dem Umbriens Hauptstadt gegründet wurde, besuchen. Es war heiß, schwül und wir hatten an diesem Tag schon viel gesehen und so reichte es für ein paar schöne Bilder und einen lecker Espresso in einem fast antik anmutenden Café.

Rom
DIE Stadt schlechthin – obwohl hin kommt man gut mit dem Zug und Tickets sind günstig! Durch kommt man weniger gut, v.a. mit der Metro. Es gibt nur die Linie A und B; C wird gerade gebaut und wenn bei der Untertunnelung Roms Verzögerung auftreten, weil wieder mal antike Hinterlassenschaften entdeckt werden, verwundert das nicht, anders als bei BER! Wir sind also statt mit der Metro mit dem Bus oder zu Fuß durch die Stadt der sieben Hügel gepilgert, sogar am Vatikan waren wir. Unvorstellbare Bauten und unvorstellbare Menschenmengen. Nicht alles haben wir an einem Tag geschafft, aber zumindest am Petersplatz waren wir, dann weiter zum Palazzo_di_Giustizia (Palast der Justiz), Spanische Treppe, Treverebrunnen, Colosseum, Forum Romanum, Circus Maximus, Piazza Santa Maria in Trastevere. Wir waren am Abend müde, stolz, beeindruckt, welche kulturhistorischen Dimensionen diese Stadt zu bieten hat.

Podere Pianetti
„Wir müssen unbedingt ans Meer!“ Beflügelt von Bildern eines glasklaren, tiefblauen Meeres wie in Kroatien, zog es uns vom Landesinnern bei Civitella del Lago vorzeitig weiter an die Küste. In Podere Pianetti fanden wir für ein paar Tage Platz auf einem herrlichen Campingplatz. Den Link wollen wir nicht vorenthalten, falls mal jemand hier drüber stolpert und einen kleinen, feinen Platz sucht. Einziges Manko: das Meer ist „unendlich weit weg“ (400 m lt. Prospekt, gefühlt sind es 600-800 m).

Volterra | Borgheri | San Gimignano
Tagesausflug von Pianetti aus…

Pisa | Lucca
Station auf der Rückreise bzw. Weiterreise ins Cinque Terre.
Cinque Terre (Ligurien)
Fortsetzung folgt :-)











































